marie-eve levasseur


visual artist









© marie-eve levasseur 2017
built with Indexhibit

 
 
 
 
 

Cocon/Cocoon/Traumtasche, 2010




« Ich kann fliegen! sagte der Wurm, als er mit dem Apfel vom Baum fiel »
Werner Mitsch


Man kann das Zelt als eine kleine Welt sehen. Eine nomade Zelle, ein gemütliches zu Hause, ein
anpassendes Obdach, ein geschlossener Lebensraum.

Autonomer Ort wo man mit dem Draußen keinen visuellen Kontakt mehr hat. Anwesend ist aber das Geräusch. Draußen läuft Ton ohne Bild und drin gibt’s ein Potential für Einbildungen. Das Versinken in diesem Prozess führt zu einer sehr persönlichen Erfahrung. Jeder hat verschiedene Assoziationen und Antworten für die gehörten Geräusche. Genau wie jeder anders träumt ist der Schlaf das Loch durch das man aus dem bewussten handeln fällt. Und deswegen das Loch, der Fall. Und deswegen diese Suspension in der Luft. Es flattert zwischen dem Boden und einem Stück Himmel. Genau an diesem Punkt verliert das Zelt seinen erwarteten Zustand und wird zum Projektor. Und genau an diesem Punkt nimmt es eine abstrakte Position ein.



« I can fly! Said the worm, as it fell from the tree on an apple. »
Werner Mitsch


A tent can be seen as a little world. A nomade cell, something like home sweet home, an adapted shelter, a close living space.

An autonomous site where one has no more visual contact with the outside. But you hear the sounds. Outside there is a sound without an image and inside, a potential for imagination. To sink in this process is a very intimate experience. Each person has different associations or responses to the noise from the outside. Exactly like everybody dreams in another way, sleep becomes like the hole in which you fall from your consciousness. And that's why the hole, the fall, the suspension in the air. It floats between the ground and a piece of sky. It is there, that the tent loses its usual expected state, and becomes a projector, an abstract position.